Die Schatten drohen
Die Schatten drohen

Die Schatten drohen

Es lag an der Beleuchtung, dass der Raum einen seltsamen Eindruck machte. Er war aus dem Felsen eines Asteroiden herausgeschliffen worden, deswegen wirkten die Wände etwas rau. Die seltsame Beleuchtung tat ihr übriges dazu, helle Strahler, die vom Boden aus die Wände beleuchteten. In der Nähe der Strahler schienen die Wände in einem hellen Gelb zu glühen, nach oben wurde es dunkler und die Strukturen der Wände verloren sich in einem merkwürdigen ockerfarbenen Ton. Die Strukturen der Wand warfen seltsame Schatten, so dass es aussah, als hätte jemand dort Gesichter in den Fels gekratzt.

Die große Übertragungsanlage, die in dem Raum stand, rundete das Bild des Unheimlichen ab. sie bestand aus vielen Röhren, die Richtung Decke wiesen und in kleine Spitzen mündeten. Sie sahen eigentlich aus wie kleine Türme. Oder die Pfeifen einer sehr unheimlichen Orgel. Mitten zwischen diesen Röhren, an der Vorderseite, befand sich ein runder Bildschirm, der nach vorne trat und deswegen wie eine Kugel wirkte. Er war so in die Anlage eingelassen, dass er wie ein Auge aussah. Der Effekt war durchaus beabsichtigt, die Anlage war nicht dazu gedacht, freundlich zu wirken. Jeder, der den Raum betrat und auch nur ein bisschen was von der Geschichte des Sonnensystems wusste, erkannte, dass es sich bei diesem Raum um den Besprechungsraum des Großen Imperators des Ungesehenen Imperiums handelte. Angeblich eine Legende, ein Mythos, den wohlwollende Eltern ihren Kindern weitererzählten, wenn sie wollten, dass aus ihnen vernünftige Menschen wurden. Doch dieser Raum war sehr real.

Vor der Anlage stand ein Tisch, um den herum sieben Stühle angeordnet waren. So wie es aussah, schien der Raum jemanden zu erwarten. Der Eindruck täuschte nicht, denn die Tür öffnete sich und ein Mann kam herein. Er hatte die grüngelbe Hautfarbe eines Venusianers des Südostkontinents. Von seinen schwarzen Haaren war nur noch eine Insel direkt auf dem runden Kopf geblieben und die Nähe seines Heimatplanten zur Sonne hatte die Haut dieses Mannes gegerbt, so dass er aussah wie eine Rosine. Eine verschimmelte Rosine.

Der Versammlungsraum des „Rats der Sieben Eversoren“.

„Ha!“, sagte er in Solar. „Ich wusste immer, dass es diesen Raum gibt! Meine Vorväter haben mir davon berichtet. Und jetzt stehe ich hier! Das hätten meine Gegner nicht für möglich gehalten! Jetzt strafe ich sie alle lügen!“
„Hmja“, ertönte eine weibliche Stimme hinter ihm. „Aber der Innenarchitekt hält wohl nichts von Wohnlichkeit.“ Direkt hinter dem Mann betrat eine Frau den Raum, die vom Jupitermond EUROPA kam. Ihre dunklen Haare waren streng zurückgekämmt, liefen am Hinterkopf zusammen und waren dort mit Bändern in eine Art säulenform gebunden. Die Säule ging in einem Bogen gut und gern zwanzig Zentimeter nach oben. Die Bänder waren mit allerlei Juwelen geschmückt. Die Frau trug ein weites Gewand und hatte die bronzefarbene Haut und die roten Augen ihres Volkes. Sie schob sich an dem Mann vorbei.
„Pah!“, schnaubte der verächtlich. „Sowas kann ja nur von einer Frau kommen! Ich frage mich sowieso, was Sie hier zu suchen haben, Cucumys. Sollten zu dieser Runde nicht wichtige Leute eingeladen werden? Leute, die Entscheidungen treffen und sich nicht von Lichtspielen in einer Höhle beeindrucken lassen?“
Er hatte den Satz kaum beendet, als es ein Geräusch gab, wie Metall, das auf Metall schleift. Ehe er sich es versah, hatte der Mann einen kleinen Schmuckdolch an seiner Kehle.
„Wollen Sie das nochmal wiederholen, Besahkatza?“, zischte die Frau und drückte die Spitze ihres Dolches ein wenig in die weiche Haut des Halses ihres Gegenübers.
Der Angegriffene grinste und ein gepresstes Lachen kam zwischen seinen Lippen hervor. „Das muss man Ihnen lassen, Sie scheinen doch Mut zu haben“, meinte er. „Wollen Sie wirklich den Thanthal von Barlakshagja töten? Sie wären an keinem Ort des Sonnensystems mehr sicher. Meine Geheimpolizei würde Sie finden und Ihrem Leben ein Ende bereiten.“
„Und was würde Ihnen das bringen?“, fragte Cucumys. „Sie wären immer noch tot.“
„Die Kunst, meine lieben Kollegen“, sagte da eine Fistelstimme, „ist es, lang genug am Leben zu bleiben, während alle anderen sterben. Wenn Sie wollen, kann ich Sie beraten. Aber dieses Kräftemessen ist mühselig.“ Aus dem Schatten trat ein Mann mit einem langen Gesicht, einem hohen Kopf und ausgeprägten Wangenknochen, die von einer pergamentartigen Haut überzogen waren. Das galt nicht nur für die Beschaffenheit, denn die Haut des Mannes wirkte sehr dünn, sondern auch für die Farbe, es war ein merkwürdiger, bräunlich-gelber Farbton. Ein Anarthianer ohne Zweifel. Doch nicht nur das, genau so wie Besahkatza war er der Anführer seines Volkes, der Zorbulg.
„Es gibt bestimmt einen guten Grund, warum unser Gastgeber die werte Freundin aus dem Volk der Yasmocius eingeladen hat“, fuhr der Mann mit der merkwürdig hohen Stimme fort. „Ich spüre, sie hat den Geist, den wir brauchen. Also lassen wir die Messerwetzerei und streiten wir zusammen.“
Cucumys nahm das Messer von Besahkathas Hals. „Sie werden Ihrem Ruf gerecht, ehrwürdiger Fla’mic“, sagte sie. „Es stimmt, was man aus ihrem engsten Umfeld hört.“
„Was soll man denn hören?“, sagte Fla’mic und grinste verschmitzt. „Sind doch fast alle tot.“ Er ging weiter in den Raum hinein.
„Falls Sie es nicht gehört haben, lieber Besahkatza“, war nun eine weitere männliche Stimme zu hören, „die ehrwürdige Cucumys schickt sich an, das gleiche Kunststück zu vollbringen, wie ich es bereits getan habe. Sie wird Anführerin ihres Volkes werden und damit zu einer wertvollen Verbündeten in dieser Runde.“
Der Mann, dem die Stimme gehörte, war ungefähr einen Meter neunzig groß. Er hatte sehr bleiche, fast weiße Haut und weißblonde Haare, die ihm auf die Schulter fielen. Seine Augen hatten eine verstörend hellblaue Farbe. Es sah aus, als könne er jederzeit Laserstrahlen mit seinen Pupillen verschießen.
„Klingt ja so“, grummelte Besahkatza, „als wüssten Sie etwas mehr als ich, Khelcirfori! Aber Glückwunsch, dass Sie der neue Anführer Ihrer Leute sind. Ihre Vorgängerin, die war so… so…“ Er suchte nach einem Wort. Er fand es in der untersten Schublade: „Weibisch!“
„Und ich musste nicht einmal die Wahlen manipulieren“, sagte Khelcirfori ruhig.
Besahkatza grinste. Aber nicht lang. „Moment!“, entfuhr es ihm. „Was soll das denn heißen? Ich habe meine Wahlen ebenfalls fair gewonnen! Ist es meine Schuld, dass mein Widersacher wegen dieser dummen Angelegenheit im Gefängnis saß?“
„Ach, mein lieber Besahkatza“, schmeichelte Khelcirfori. „Es geht doch gar nicht um die vergangene Wahl. Es geht um die nächste. Die Kometen tragen es schon von Planet zu Planet, dass Eure Chancen, wieder zu gewinnen,… nun, zumindest Zweifelhaft sind.“
„Das macht überhaupt nichts!“, brauste Besahkatza auf. „Meine Streitkräfte sind mir treu ergeben! Ich werde behaupten, die Wahlen seien manipuliert gewesen und das Kriegsrecht ausrufen!“

„Was muss ich denn da hören?“ Eine neue Stimme, wieder ein Mann. „Die Anführer von Barlakshagja und Sha-Ysth tauschen politische Tipps aus? Wenn interessiert denn das? Ist doch alles viel zu kompliziert für das gemeine Volk.“ Ein gedrungener Mann kam herein. Man hätte ihn für einen aus dem Volk von Anarthia halten können, aber er war nicht so groß wie Fla’mic, hatte einen runden Kopf und feuerrote Haare, die allerdings nur einen Streifen in der Mitte des Kopfes bedeckten.
„Und deswegen heißen wir ‚Anführer‘, weil das Volk geführt werden muss“, beendete er seine Rede.
„Wyrmfred Ysan von den Malchaga“, sagte Cucumys. „Ich dachte mir doch, dass ich Euer Schiff erkannt hatte.“
„Liebe Schwester von den Yasmocius“, erwiderte der Angesprochene, „ich bin erfreut, Euch hier zu sehen. Ihr werdet Euch sicher würdig in dieser Runde erweisen.“
„Schon wieder so eine Andeutung!“, schimpfte Besahkatza. „Weiß denn jeder hier mehr als ich?“

„Die Vokabel ‚wissen‘ ist sicherlich nicht so ganz richtig“, hängte sich jemand in das Gespräch mit rein. Noch ein Mann, der nach Ysan durch den Eingang gekommen war. „Wir wissen erstmal gar nichts, aber wir vermuten etwas. Ich meine, allein diese Räumlichkeit? Mein lieber Besahkatza, zählen Sie doch eins und eins zusammen!“
„Chénahsah, ich bin nicht so einfältig, wie Sie das denken!“, kam es zurück. „Aber die Schlussfolgerung, die ich daraus ziehe, ist zu fantastisch, um wahr zu sein.“
„Sprechen Sie es aus“, forderte Chénahsah. Er stammte aus dem Volk der Ph’nrazara, die sich die Hautfarbe mit den Anarthia und den Malchaga teilten, deren Haupthaar aber in kurzen Strähnen wuchs, so dass es fast aussah, als würden Vertreter dieser Spezies Federn in abgestuften Weißtönen auf dem Kopf haben.
„Wenn das hier die Halle ist, in denen der Imperator des Ungesehen Imperiums seine Ratsversammlungen abhielt…“, begann Besahkatza.
„Weiter!“, feuerte ihn Chénahsah an.
„Kann es sein? Kann es sein, dass er wieder da ist? Der Mythos hielt sich lange Zeit, aber ich habe nie viel darauf gegeben.“
„Immerhin ist es ja auch schon einunddreißig Jahre her, dass die Desesarut sein Flaggschiff in die Luft sprengten“, stellte Fla’mic fest.

„Zeit spielt keine Rolle!“, sagte eine weitere Stimme. Doch sie kam von niemandem, sie schien einfach so durch den Raum zu fliegen. Die Anwesenden drehten sich zu dem merkwürdigen Gebilde um, das die Übertragungsanlage darstellte. Der runde Bildschirm war angegangen und man sah den Kopf eines Insektoiden.
„Ich danke Ihnen allen, dass Sie hergekommen sind“, sprach der Insektoid. „Ich bin Großadmiral Prawn von der Imperialen Flotte. Nehmen Sie bitte Platz.“
Die Angesprochenen taten wie angewiesen, doch ein Stuhl blieb frei.
„Herzlich willkommen im Rat der sieben Eversoren„, fuhr Prawn fort. „Hat Ihnen unsere Machtdemonstration gefallen?“
„Wenn Sie uns sagen, wer Sie genau sind und welche Machtdemonstration Sie meinen“, erwiderte Fla’mic, „können wir Ihnen die Frage beantworten.“
„Die Flotte. Die Kristallsphäre.“

Die Anwesenden sahen sich gegenseitig an. Die große Flotte, die so unvermutet aufgetaucht war, keiner wusste woher, die zunächst das Sonnensystem abriegelte und schließlich die Kristallsphäre aktivierte. Die Sphäre hatte das Sonnensystem endgültig vom Rest der Galaxis abgeschnitten.

„Das waren Sie und Ihre Verbündeten?“, entfuhr es Besahkatza. „Und Sie sind also vom Ungesehenen Imperium.“
„Das Ungesehene Imperium starb vor einunddreißig Jahren zusammen mit dem Imperator“, sagte Prawn. „Aber es gab eine Wiedergeburt! Wir nennen uns jetzt die Hohe Hand. Und was den Imperator betrifft, der hat ja immer gesagt, er würde Vorkehrungen treffen, dass er wieder ins Spiel kommt. Wir sind gerade dabei, einen Plan zu vervollständigen, der vor über fünfzig Jahren angestoßen wurde.“
„Deswegen wurde das Sonnensystem vom Rest der Galaxis abgetrennt?“, wollte Cucumys wissen.
„Genau. Auch das war ein raffinierter Plan, der jetzt Stück für Stück verwirklicht wurde. Alles passend zu den Prophezeiungen von Kagnaszax!“

„Pff, Prophezeiungen!“, machte Fla’mic.
„Das wundert mich jetzt aber sehr“, gab Prawn zurück. „Sie haben doch einen eigenen Hohepriester, der täglich das Orakel befragt.“
„Ja und?“, blaffte Fla’mic. „Der alte Scharlatan soll die Bevölkerung einlullen und verkünden, dass alle meine Taten von den Göttern gesegnet sind und jede Entscheidung richtig ist.“
„Sie sind skrupellos, Fla’mic. Oder sagen wir, das verbindet Sie alle hier. Und damit kommen wir zu meinem Angebot. Wie ich sagte, das ist hier der Raum des Rats der sieben Eversoren. Ihnen allen soll ein Platz in diesem Rat angeboten werden. Es geht darum, sich zu vernetzen und das Sonnensystem neu aufzuteilen. Jetzt, da die Raumflotte von ASTROCOHORS von draußen nicht mehr reinkommt, dürften wir von der Bevölkerung des Sonnensystems nicht viel Gegenwehr erwarten.“
„Was ist mit der solaren Abteilung von ASTROCOHORS, die genau deswegen gegründet wurde?“, fragte Ysan.
„Diese Abteilung kämpft um ihre eigene Existenz“, erklärte Prawn. „Sie hat so gut wie keine Schiffe und kaum Personal. Wenn wir das System auf links drehen, was wollen die denn tun? Aber betrachten Sie dieses Bündnis hier wie einen dunklen Spiegel der Bündnisse der Planeten. Die Solare Allianz oder die Iovianische Liga sind nur durch Zusammenhalt stark. Wenn wir diese Bündnisse sprengen, dann wird unsere Verbindung stärker und unsere Feinde schwächer. Dann können wir die Planeten ausbeuten.“
„Genau!“, brauste Besahkatza auf. „Wir holen uns alles – auch die Erde!“
„Nein, die Erde bleibt erstmal außen vor!“, befahl Prawn.
„Was…“, stotterte Besahkatza. „Aber warum?“
„Geduld, mein Freund“, erklärte der Großadmiral. „Wir werden lang genug damit beschäftigt sein, die anderen Planeten auszubeuten. Und in ein oder zwei Generation ist die Erde reif, gepflückt zu werden, und zwar ganz ohne Mühe.“
„Wie das?“, fragte Chénahsah.
„Die Erde ist wieder einmal zutiefst zerstritten und driftet auf eine Katastrophe globalen Ausmaßes zu. Die dummen Terraner werden es nie schaffen, sich einig zu werden, um den Klimawandel zu bekämpfen. Die Erde wird immer wärmer, die Natur wird immer mehr zerstört und in ein, zwei oder vielleicht auch drei Generationen wird die Menschheit soweit dezimiert sein, dass sie uns nichts mehr entgegenzusetzen hat. Dann können wir sie als neue Rohstoffquelle erschließen.“

„Und was erwarten Sie als Gegenleistung?“, wollte Khelcirfori wissen.
„Liegt das nicht auf der Hand?“, fragte Prawn zurück. „Wir sind Teil und Organisator des ganzen. Unsere Leute werden Ihnen helfen, dafür wollen wir ein Stück vom Kuchen. Die Flotte zu unterhalten, ist nicht einfach. Im Moment überfallen wir Raumtransporter, um den wichtigen Nachschub zu erhalten, aber so muss es nicht sein. Das wäre zum Beispiel ein Punkt, wo wir Ihnen ganz einfach helfen können: Unterstützen Sie unsere Flotte und behaupten Sie vor Ihrem Volk, sie hätten einen Weg gefunden, die Überfällen auf die Raumtransporter zu beenden. Wir beenden die Überfälle, denn wir bekommen ja, was wir brauchen, und Sie stehen gut da. Das klingt doch gut.“

„Ich habe da noch eine Frage“, wandte Cucumys ein.
„Ja?“
„Sie sprachen vom Rat der ‚Sieben‘. Das schließt Sie aber wohl nicht ein, sonst wären Sie hier. Wir sind also nur sechs. Für wen ist der freie Stuhl?“
„Für einen Verbündeten, mit dem wir bereits zusammengearbeitet haben“, erklärte Prawn. „Folgendes ist der Deal: Sie überlegen sich, ob Sie in diese illustre Rund aufgenommen werden wollen. Zu einem Zeitpunkt, den wir noch festlegen, werden wir Sie nach hierher zurückrufen. Dann erwarten wir Ihre Entscheidung.“
Die Anwesenden nickten sich gegenseitig zu. „Klingt fair“, sagte Chénasah.
„Eines noch, bevor Sie gehen: Sollten Sie irgendjemandem von diesem Treffen und den Plänen, von denen Sie schon erfahren haben, erzählen, werden unsere Agenten Ihnen auf die Pelle rücken. Und glauben Sie mir, wir sind genauso effektiv wie die Planetare Geheimpolizei von Zorbulg Py-Wa Fla’mic.“

Der Erwähnte lächelte, doch sein Lächeln gefror, als ihm gewahr wurde, was Prawn da eben gesagt hatte.
„Das Treffen ist damit beendet“, stellte Prawn fest. „Wir werden Sie wieder kontaktieren, wenn es Zeit ist. Und zu niemandem ein Wort.“

Prawn griff an seine Seite. Der runde Bildschirm in der Übertragungsanlage wurde dunkel. Damit war wohl alles gesagt worden.

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